| 1868 | Gründung durch Webmeister Robert Eschke in Mühltroff i.V. als Baumwollweberei. |
| 1904 | Eintritt der Söhne Alfred und Richard, Umbenennung in Robert Eschke&Söhne, Gold-, Silber- Baumwoll- und Seidenweberei. Die ersten Brokate werden hergestellt. Fa. Richard Eschke 1912 |
| 1917 | Die Brüder trennen sich, Richard führt die Fa. am alten Standort erfolgreich weiter. |
| 1938 | Richard Eschke wird 75, die Belegschaft versammelt sich zum Foto. |
| 1943 | Nach dem Tod von Richard Eschke tritt mit Karl Eschke die 3. Generation als Teilhaber ein. |
| 1945 | Die Firma übersteht Krieg und Nachkriegswirren und entgeht der Enteignung durch die SMAD. |
| 1966 | Die damalige Leiterin des Textilateliers der ehemals Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam, Helene Freifrau Ebner von Eschenbach besucht die Richard Eschke KG. Es wird der Grundstein zu einer bis heute andauernden engen Zusammenarbeit zur Rekonstruktion der preussischen Seiden in Potsdam und Berlin gelegt. |
| 1972 | 70. Geburtstag von Karl Eschke am 17.02.72 und am 24.04.74 zwangsweise Verstaatlichung des Unternehmens und Umbenennung in veb brokat mühltroff. Die Leitung aber bleibt in Familienhand durch Wolfgang Eschke. Damit konnte Geist und Tradition des Unternehmens auch unter "sozialistischen" Verhältnissen erhalten werden. Allein für die Potsdamer Schlösser werden in den folgenden Jahren ca. 3000m rekonstruierte Seiden geliefert. |
| 1972-90 | Auf Grund der hohen Kreativität der Mitarbeiter des Unternehmens wurde das Unternehmen mehrmals (insgesamt 8x) mit der Goldmedaillie der Leipziger Messe, mit der Designauszeichnung Gutes Designdes Amtes für Industrielle Formgestaltung und 1987 als "Betrieb der künstlerische textilen Produktion" ausgezeichnet. |
| 1992 | Das Unternehmen "brokat mühltroff GmbH" wurde durch Wolfgang Eschke von der Treuhand per 01.10.1992 zurückgekauft und ab sofort unter Seidenweberei Eschke GmbH firmiert. Helga Eschke, Ehefrau von Wolfgang tritt als Vertriebsleiter und späterer Prokurist in die Firma ein. |
| 1993 | 125-Jahrfeier von Eschke, Wolfgang Eschke erhält von Freifrau Helene Ebner von Eschenbach die Medaille Friedrich des Großen: "Industriae Sericae Pruss" ehrenhalber überreicht. |
| in Folge | konzentriert sich das Unternehmen auf die Produktion hochwertiger, modischer Jacquardgewebe für die Konfektion von Damenoberbekleidung und die Rekonstruktion historischer Seidengewebe. Die Seidenweberei Eschke GmbH ist im Frühjahr 1991 erster ostdeutscher Aussteller auf der Premiere Vision in Paris und langjähriger Aussteller auf der New York Preview. Dem folgen Messeteilnahmen in Frankfurt, Leipzig, München, Yokohama, Bejing und Chicago. Teilweise wird eine Exportquote von 70% erreicht. Größere Investitionen werden getätigt Designcomputer, Webereivorbereitung, PPS-System, elektronische Jacquardmaschinen). Unter anderem wird 1993 in Zusammenarbeit mit der Fa. Grosse die bis dahin größte jemals gebaute elektronische Jacquardmaschine mit 8064 Platinen gekauft. |
| 2002 | Goldmedaille für herausragende Leistungen in der Denkmalspflege durch die Messeleitung der Leipziger Messe. |
| 2003 | Nach 135 Jahren verläßt die Firma Mühltroff und gründet sich neu als eschke fabrics Helga Eschke.
Hauptsortiment: "Historische Seiden". Die Produktion wird dadurch praktisch nicht unterbrochen. |
| 2004 | Seit Januar 2004 ist eschke® registrierte und gesetzlich geschützte Marke. |
| 2004-06 | Weitere erfolgreiche Rekonstruktionen werden ausgeliefert, z.B. für die Stockholm city hall, Renaissance Theater Berlin. |
| 2007 | Mit Wirkung vom 1. August 2007 wurde der Name der Firma geändert in "eschke seidenmanufaktur Inh. Helga Eschke". Das Sortiment wird erweitert durch die Umsetzung von Künstlerentwürfen (Olaf Nicolai, Museum für Gestaltung Zürich) und in Zusammenarbeit mit den verschiedensten Unternehmen um die Rekonstruktion von Drucken (Badhaus Schwetzingen), Woll- und Baumwollstoffen sowie Gewebe für den sakralen Bereich. |
| 2008 | Eine weitere Maschine modernster Bauart, speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse unseres Unternehmens, wird gekauft und aufgestellt. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, noch höhere Kettfadendichten bei optimalem Erhalt der Musterungsmöglichkeiten und bis zu 16 Schußfaden zu erzielen. |
| 2008/09 | Handbroschierte Gewebe werden in die Produktionspalette aufgenommen. Die erforderlichen technischen Umbauarbeiten sind eine Meisterleistung sächsischer Ingenieurkunst mehrerer sächsischer Maschinenbaufirmen und der TU Chemnitz. |
| 2009 | Wir sind in der Lage - Einzelfallprüfung vorausgesetzt - praktisch alle Flachgewebe nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu rekonstruieren. |
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