1992 bis 2003

Nach zähen Verhandlungen mit der Treuhand wurde durch Wolfgang Eschke eine Privatisierung durch Rückkauf ermöglicht. Es erfolgte eine internationale Ausrichtung auf den internationalen Markt. Die Seidenweberei Eschke war 1990 der erste ostdeutsche Aussteller auf der Premiere Vision in Paris. Weitere Messeteilnahmen in Frankfurt, New York, Chicago, Yokohama und Peking folgten. Seit 1993 konnte mit dem Sortiment "Crepéjacquard" ein marktfähiges Sortiment umngesetzt werden.

Technische Investitionen ermöglichten eine Konzentration auf hochmodischen Geweben für Damenoberbekleidung und die Rekonstruktion historischer Gewebe. Die Fokussierung der europäschen Konfektionsbetriebe, billige Gewebe aus Fernost zu kaufen, wirkte sich auch auf die Seidenweberei eschke aus. Der Umsatz brach 2002 massiv ein und das Unternehmen musste 2003 Insolvenz anmelden.